Wohnraum: Gelenkter Widerstand?

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Bezahlbarer Wohnraum in Gräfelfing – gelenkter Widerstand? Ein Kommentar von IGG Vorstandsmitglied Klaus Tonte.

 

„In Gräfelfing herrscht ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum“. Das ist eines der Themen, die in Gräfelfing regelmäßig diskutiert werden. Bereits Familien mit einigermaßen guten Einkommensverhältnissen haben es nicht leicht, in Gräfelfing ansässig zu bleiben. Gebürtige Gräfelfinger haben selten die Chance, hier sesshaft zu bleiben.

 

Mit dem Projekt, bezahlbaren Wohnraum für Menschen zu schaffen, die mit Gräfelfing verbunden sind, will die IGG gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin Uta Wüst dem entgegentreten.

 

Dass sich explizit aus der SPD Widerstand gegen ein offenkundig soziales Projekt regt, ist für die IGG und auch allgemein nicht erklärbar. Dem Vernehmen nach scheint es bei den Widerständen gegen Überlegungen für einen Bau von bezahlbaren Wohnungen auch weniger um eine echte Sorge zu gehen. Vielmehr wird bereits ganz aktuell politischer Wahlkampf auf dem Rücken von Gräfelfinger Interessen betrieben.

 

Befürchtungen und Ängste ernst nehmen – anstatt die Anwohner zu instrumentalisieren

 

Leidtragende sind dabei auch die Anwohner des noch aktuellen Doemens-Geländes, sowie insbesondere die Bewohner der Heitmeier-Siedlung. Letztere werden gerade auf unschöne Weise für sachfremde, politische Aktivitäten instrumentalisiert.

 

Tatsächlich befindet sich die Diskussion um den Umfang an der Heitmeier-Siedlung erst in der Anfangsphase: Was lässt sich maximal realisieren, was ist zumutbar, was sinnvoll? Bürgermeisterin und Gemeinderat befinden sich in der Beratungsphase. Andere Fakten gibt es Stand Januar 2018 schlichtweg nicht!

 

Es ist umso wichtiger, Befürchtungen und Ängste der Anwohner in der Heitmeier-Siedlung ehrlich aufzunehmen und darzustellen. Dies ist ein Anliegen der IGG in Vorstand und Gemeinderat – zusammen mit unserer Bürgermeisterin.

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