Entlastungs-Straße: Eine gute Lösung

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Neues Projekt hat nichts mehr mit der alten Idee einer Umgehungsstraße (2063 neu) zu tun – daher ist Idee einer Entlastungsstraße über zusätzliche kleine Autobahnausfahrt beste Lösung für Gräfelfing. Kommentar von IGG Vorstandsmitglied Klaus Tonte.

 

Die Idee einer Entlastungsstraße über eine zusätzliche kleine Autobahnausfahrt zum Gewerbegebiet ist für Gräfelfing jetzt und in nächster Zeit die beste Lösung. So wird ein Teil des Verkehrsstromes durch Gräfelfing abgeleitet, ohne eine attraktive Verkehrsader zu schaffen.

 

Dieses neue Projekt hat nichts mehr mit der alten Idee einer Umgehungsstraße (2063 neu) zu tun. Sie hätte den Verkehr signifikant vermehrt, die Zufahrt zur Autobahn für Gräfelfinger Bürger wäre erschwert gewesen. Und – wir hätten bereits heute eine ärgerliche Staufalle.

 

Die bereits damals viel zu niedrig angesetzten Kosten wären tatsächlich immens gewesen. Eine angebliche mündliche Zusage über einen Teil der Kostenübernahme aus „staatlichen Töpfen“ ist im Nachhinein wohl eher als frommer Wunsch zu deuten, auf der Hand hatte man schlicht nichts.

 

Bürgerentscheid 2013 war kluges Votum der Bürger

 

Der Bürgerentscheid im Jahr 2013 war – aus heutiger Sicht um so mehr – ein kluges Zweidrittel-Votum der Gräfelfinger Bürgerinnen und Bürger.

 

Die IGG sieht in der Entlastungsstraße nun das Interesse der Gräfelfinger und Lochhamer an einer spürbaren Verkehrsverringerung in den Wohngebieten gewahrt. Denn sie bringt konkret eine spürbare Verkehrsabnahme auf den in Nord-Süd Richtung verlaufenden innerörtlichen Tangenten Maria-Eich-Straße, Rottenbucherstraße und Pasinger Straße.

 

Die Klausur des Gemeinderates zur Verkehrspolitik am 20. Januar 2018 hat gezeigt, dass es für die Idee der Entlastungstraße eine breite Mehrheit gibt. Das unsinnige Verkehrsprojekt der Umgehungsstraße (2063 neu) wäre damit endgültig vom Tisch.

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