Heizzentrale auf dem Grund der Feuerwehr

Ein Heizkessel für die Feuerwehr hat sein Lebensende erreicht. Reparatur ist nur unwirtschalftlich, sodass eine andere Lösung erforderlich ist. Es bietet sich an, die umliegenden gemeindlichen Gebäude heiztechnisch einzubinden. Das Gesamtenergiekonzept der Gemeinde steckt zur Zeit noch in den Kinderschuhen, sodass eine Übergangslösung zu suchen war.

 

Die Investition in einen neuen Heizkessel wird als unwirtschaftlich gesehen, da in der Folge weitere Heizprobleme für Malteser Hilfsdienst, altes Rathausgebäude und neue Volksschule zu erwarten sind und langfristig der Anschluss an das geplante Fernwärmenetz der Geothermie ansteht. Es ist also ein Heizsystem für 0,75 MW zu beschliessen, das die genannten umliegenden Objekte der Gemeinde mit beheizen kann. Für derartige Aufgabenstellungen eignen sich vor allem Blockheizkraftwerke (BHKW), die neben der Heizenergie auch Strom für den Eigenbedarf erzeugen.

Zur Diskussion standen verschiedene Energieformen.

  1. Pellets
    Eine Eignung bei einem Bedarf ab 1MW ist möglich, jedoch in der Anschaffung relativ teuer, mit Vergasung der Pellets und entsprechenden Problemen bei der Bevorratung, Preisentwicklung und sicherer Erzeugung aus Abfallholz.
  2. Biogas
    Heutzutage ist Biogas teurer als Erdgas. Der Betrieb ist gleichwertig mit Erdgas.
  3. Erdgas
    Schnelle Anpassung an Bedarfssituation im Sommer wie im Winter. Ein GasHKW kann sowohl Biogas als auch Erdgas verfeuern. Dieses ist am besten geeignet als Puffer bei Bedarf an Spitzenlastausgleich für eine zukünftige Fernwärmeversorgung.

In der Sitzung des Gemeinderats am 22.07.2014 wurde ein BHKW für Gas beschlossen, das sowohl mit Bio- als auch mit Erd- Gas gefahren werden kann.

Eine Prüfung der Ergänzung durch Solarthermie wurde von den Grünen beantragt und dazu beschlossen.

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