Sozialer Wohnungsbau an der Rottenbucherstrasse erfordert Architektenwettbewerb

In Aus dem Rathaus

Im Bericht aus dem Rathaus konten die Leser erfahren, dass die Gemeinde in der Rottenbucherstrasse einen Neubau im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus plant. Es handelt sich bei dem Baugrund um den letzten freien Platz auf dem sog.“ Unterfeld“. Die Vorplanungen sind offensichtlich schon recht weit gediehen, sodass diesem Projekt gesteigerte Aufmerksamkeit zu widmen ist.

 

Im „Bericht aus dem Rathaus 2013″ informiert Bgm. Göbel auf Seite 32 über die Planungen der “ Gemeindbau Gräfelfing GmbH „. In der Rottenbucherstrasse sollen auf dem Unterfeld 26 barrierefreie Wohnungen im sozialen Wohnungsbau entstehen, die durch eine zusätzliche zweigruppige Kinderbetreuungseinrichtung ergänzt werden soll. Durch diese Maßnahme wird der letzte unbebaute Raum dieses ehemals sehr großen Areals endgültig belegt. Im Umfeld mit den soeben renovierten Häusern des sozialen Wohnungsbaus und den angrenzenden Wohnquartieren bedarf es einer sorgfältigen und anspruchsvollen Vorgehensweise, die sich mit allen Auswirkungen auseinandersetzt.

Eine derartige Planung ist weitreichend und von großer städtebaulicher Bedeutung. Bei derartigen Projekten muss der Gemeinderat von Anfang an und bereits bei den Vorbereitungen der Planung mit einbezogen werden. Die IGG setzt sich daher dafür ein, diesem Projekt gesteigerte Aufmerksamkeit zu widmen und fordert

  1. einen kleineren Bau und
  2. auf jeden Fall einen Architektenwettbewerb auszuschreiben.

In ihrem Antrag für den Architektenwettbewerb verweist die IGG darauf, dass die Bedeutung des Projekts ein Vorgehen ohne Zeitdruck erfordert.


Der Antrag auf einen Architektenwettbewerb wurde im Bauausschuss vom 28.11.13 gegen eine Stimme angenommen – und im Bauausschuss vom 28.1.14 wurde dann das Architekturbüro Landherr mit der Konzeption des Architeltenwettbewerbes beauftragt. Es wurde auf Nachfragen der IGG vom 1.Bgm klargestellt, dass die Ausschreibungsbedingungen bzgl Größe, Höhe, Form etc noch einmal in den Ausschüssen beraten werden wird. Dieses werde aber erst in drei bis vier Monaten wieder auf der Tagesordnung sein können, solange dauert der Prozess zur Formulierung der Ausschreibung.

Mit ihrem Antrag hat die IGG die entscheidende Wende in den Prozess der Planungen um den sozialen Wohnungsbau herbeigeführt:

  1. Es kann und wird nun ohne zeitlichen Druck möglich sein, das Projekt ausreichend zu diskutieren und dabei auch die ortsplanersichen Wirkungen dieses Baus zu berücksichtigen.
  2. Es wird möglich sein, mit den Bürgern die Einflüsse auf die Nachbarschaft zu erörtern.
  3. Auch werden die Fragen zur Belegung hinreichend besprochen werden können – so dass am Ende eine bestmögliche Lösung herbeigefühgrt werden wird.
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