Die Infoveranstaltung von Grünen, SPD, FDP und IGG zur Ortsumfahrung

Der Bürgerentscheid zur geplanten Ortsumgehung findet am 21. April 2013 statt.

 

Es geht um eine äusserst wichtige Weichenstellung, in der jeder wahlberechtigte Gräfelfinger und Lochhamer die Möglichkeit hat mitzustimmen über die künftige Entwicklung der Gartenstadt. Die komplexen Zusammenhänge des FÜR und WIDER wurden am 10. April in der Informationsveranstaltung der vier politischen Gruppierungen Grüne, SPD, FDP und IGG vorgetragen. Machen Sie sich ein Bild über die Ziele und deren Auswirkungen – und gehen Sie zur Wahl. Stimmen Sie mit NEIN, damit der Charakter von Gräfelfing so bleibt wie er heute noch ist.

Trotz Champions League war es am 10. April im Bürgerhaus brechend voll, als die 4 Fraktionen Grüne, SPD, FDP und IGG zu ihrer gemeinsamen fraktionsübergreifenden Informationsveranstaltung eingeladen hatten. Dieser Veranstaltung waren bereits zwei Versammlungen vorausgegangen, die von BGM Göbel mit Verwaltung und Gutachtern zur neuen „Ortsumgehung“ einberufen wurden. Die vorangegangenen Informationsabende wurden vor allem ‚von den Fraktionen gefordert, die die St2063 ablehnen‘, um die Bürger am Entschiedungsprozess mehr als nur durch eine Broschüre zu beteiligen.

Im Gegensatz zu den Befürwortern, die in ihren gemeindlichen Broschüren und im Info die von Ihnen vertretenen Aspekte der neuen Trasse ausschließlich positiv herausstellten, hatten die Gegner der geplanten Ortsumfahrung in ihrer Veranstaltung eher neutral die verschiedenen Fakten abgewogen, um anschliessend daraus die Gründe für ihre Ablehnung und die Empfehlung für ein NEIN im Bürgerentscheid zu entwickeln. Hier können Sie die gesamte Präsentation dieses Informationsabends (3.26 MB) herunterladen.

In der Diskussion kam klar erkennbar zum Ausdruck, dass die Mehrzahl der Anwesenden die Argumente für die Ablehnung teilen. Die Zusammenschau zeigte, dass mit der Vorwegnahme einer selbst zu finanzierenden, die gemeindlichen Eigenmittel übersteigenden sog. Umgehungstrasse äusserst fragwürdige Vorteile aufweist und dass die fehlende Gesamtplanung der übergeordneten Behörde sowohl für die gesamte Region als auch für die Tunnellösung der A96 vollkommen ausser Acht gelassen wird.

Zusammenfassend wurde in der Diskussion mehr als deutlich, dass

  1. die Vorwegnahme einer selbst zu finanzierenden Umgehungsstrasse, mit den Mitteln der Gemeinde nicht möglich und nicht gewünscht ist. Schon garnicht mit den mehr als fragwürdigen Vorteilen wie sie von CSU und Bürgerverein propagiert werden.
  2. die Realisierung einer Umgehungsstrasse in der geplanten Form keinen Sinn macht, solange nicht im Junktim die Tunnellösung der A96 beschlossen und die Planung für den Strassenbau der gesamten Region gesichert ist.

Die IGG bittet Sie dringend sich zu informieren und am Bürgerentscheid teilzunehmen.

Stimmen Sie mit uns mit einem NEIN.

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