Nach der Bürgerrunde folgt ein Antrag zur Gesamtanalyse des derzeitigen Status der St2063neu

In der Bürgerrunde kamen die Teilnehmer am 16.7. 2011 zu einer klaren Forderung für das künftige Vorgehen im Gemeinderat, wenn es um die St2063neu geht: Zu stark sind die unübersehbaren Einflüsse auf den Haushalt der Gemeinde und jeglichen Verkehr in und um Gräfelfing. Durch die umfassende Beantwortung eines Antrages soll mehr Klarheit geschaffen werden, bevor weitergehende Beschlüsse gefasst werden.

 

Am 16.7.2011 fand eine IGG Bürgerrunde mit Radltour entlang der geplanten Trasse der St2063neu statt. Die IGG berichtete in ihren ‚News zur Radltour‘ und in einer Pressemitteilung (241.41 kB) über die anstehenden Probleme. Hinzu kommen die zahlreichen Informationen, die sich in den letzten 8 Jahren angesammelt haben und aufzeigen, dass die IGG durchaus kompromissbereit war, eine St2063neu mitzutragen, solange Transparenz und Sinnhaftigkeit im Vordergrund standen:

04.07.2011 – St2063neu: Ein Straßenprojekt Gräfelfings ohne jegliche Kostenkenntnis
05.04.2010 – ‚Absicherung von Schallschutz an der Würmtalstrasse bei der Planfeststellung zur St 2063neu‘
28.01.2010 – ‚IGG trägt nicht die Verantwortung für eine Schrumpflösung der St2063neu‘
22.10.2009 – ‚Ist das Gräfelfinger Vorgehen bei der St2063neu noch als sinnvoll zu bezeichnen?‘
14.11.2008 – ‚Mit der vorgeschlagenen Stummelversion der St2063neu vergibt die CSU alle Zukunftschancen‘
12.10.2007 – ‚Der Dialog zur St2063neu zwischen Gräfelfing und Planegg wird in einem IGG-Antrag gefordert‘
22.06.2007 – ‚Lärmschutzforderung im Planfeststellungsverfahren für künftige Entwicklungen
26.04.2007 – Landschaftsbrücke über die St 2063 neu zur Verbesserung der Grünverbindung
23.03.2007 – ‚Das Planfeststellungsverfahren zur St2063(neu) geht dem Ende entgegen‘
01.07.2005 – ‚Antrag der IGG zum kommenden Erörterungstermin St2063neu‘
14.03.2005 – Wie hoch sind Gräfelfings Kosten beim Bau der St2063neu?
29.01.2004 – ‚IGG Bedenken gegen St2063 finden keine Mehrheit im Gemeinderat‘
26.01.2004 – ‚2 Anträge der IGG zur Planfeststellung St 2063neu (Würmparalele)‘
12.01.2004 – ‚Planfeststellung Staatsstrasse 2063neu (Würmparallele)‘
23.05.2003 – ‚Vorstellungen zur St2063neu (Würmparallele)‘

So wie die St2063neu derzeit geplant ist, kann sie nicht auf den Weg gebracht werden.

Zu diesem Ergebnis kamen die Gemeinderäte der IGG bereits vor Monaten, als sie die Schrumpflösung ablehnten und dieses Mal wurden sie in ihrer Meinung durch die sehr gut informierten und interessierten Teilnehmer bestärkt.

Bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden, möchte die IGG endlich ein klareres Bild von dem Vorhaben St2063neu erhalten. In ihrem Antrag vom 26.7.2011 (274.79 kB) fordert sie daher den Gemeinderat auf

  1. In einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung den Nutzen der St2063neu transparent und bewertbar zu machen.
  2. Die Ausgaben für die Planung und Realisierung der St2063neu solange auf Eis zu legen bis der Antrag auf Planfeststellung beschlossen ist.
  3. Eine Planungsbasis zu schaffen, mit der ohne St2063neu nur der Verkehrssituation des Gewebegebiets und der Pasingerstrasse Rechnung getragen wird. Dies kann z.B. auch einen Halbanschluss an die A96 beinhalten.

Solange die geforderte Transparenz nicht gewährt wird, sollte keiner der Gemeinderäte dem Projekt seine Zustimmung geben.

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