Die derzeitigen Bewohner des RMG-Haus sollen nicht verkauft werden

In Familie

Wir sehen den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung in der Pflicht, für die Senioren in Gräfelfing umgehend tätig zu werden. Der nun mehrheitlich beschlossene Vertragsentwurf für einen Verkauf des Gunst-Hauses bedeutet in seiner letzten Konsequenz, dass Gräfelfing für mindestens 2 Jahre unterversorgt ist mit Wohnheimplätzen, denn erst in frühestens 2 Jahren ist das Haus der Caritas fertiggestellt, in dem auch Wohnungen entstehen.
Die derzeitigen Bewohner im RMG-Haus werden „mitverkauft“ – das klingt drastisch, ist es aber auch. Wie für sie gesorgt werden wird, ist noch nicht festgelegt. Wir sehen die Gemeinde in der Verantwortung und haben dazu einen Antrag gestellt.

 

Im Moment scheint noch nicht allen klar zu sein, welche Veränderungen der geplante Verkauf des RMG-Hauses für die Bewohner und auch ganz Gräfelfing mit sich bringen wird. Wie wir in unseren ‚News ab 25.7.2009‘ und in ‚Veröffentlichungen im Info‘ zum Ausdruck gebracht haben, hält die IGG dieses übereilte Vorgehen für falsch. Unsere Kritikpunkte haben wir häufig geäußert.

Mit dem mehrheitlich, gegen die Stimmen der IGG, beschlossenen Vertragsentwurf für den Verkauf des RMG Haus sind Fakten geschaffen, deren Auswirkungen nur durch zielstrebiges Handeln teilweise aufgefangen werden können. In einem Antrag der IGG geht es darum, für die rüstigen Senioren aus Lochham und Gräfelfing schnellstmöglich die Planungen für die Seniorenwohnungen, die die Gemeinde oder die Gemeindebau bauen wird, voranzutreiben, um eine Möglichkeit des Versorgt-Werdens zu schaffen.

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