Das BRK versucht Rechtfertigung durch Gegenhaltungen

In Familie

Auf die Vorwürfe, die im Pressegespräch der IGG geäußert wurden, hat sich nun das BRK – allerdings nur bei der Presse – gemeldet. Im Antwortschreiben verwahrt sich dabei das BRK gegen die Aussagen der IGG, ohne jedoch Interesse daran zu zeigen, an einer Aufklärung der Diskrepanzen wirklich interessiert zu sein.

 

Das Antwortschreiben an die Presse ist der IGG nicht zugegangen, sodass an dieser Stelle lediglich auf die Vorhaltungen der Presseartikel eingegangen werden kann. Die beiden Artikel der SZ und des MM macht klar worum es dem BRK geht.

Die IGG scheut sich nicht, die ihr vorliegenden Zahlen öffentlich zu diskutieren, um hier Transparenz in das Verhältnis der gegenüberstehenden Meinungen zu bekommen. Aus diesem Grund verweist sie auf einen Beitrag, in dem ihre Vorbehalte dargestellt werden:

  1. Die Finanzsituation zum RMG ist erst dann nachvollziehbar, wenn die Bilanzzahlen vollständig der IGG vorliegen. In der Vergangenheit wurden die Zahlen bis 1995 trotz mehrfacher und nachweisbarer Anmahnung erst Anfang 2007 geliefert. Die Zahlen von 1996 bis 2007 wurden angeblich vor kurzem an die Gemeinde gegeben und liegen der IGG derzeit nicht vor. Es ist fraglich warum die Zahlen erst jetzt geliefert werden, zu einem Zeitpunkt, zu dem es für den Kreisverband um die wichtige Entscheidung des Kaufes der RMG-Immoblie geht, also neue Verhandlungen von erheblicher Tragweite anstehen.
  2. Die Preisgestaltung für die Heimbewohner sollte die günstige Miete, mit der das BRK die Immobilie von der Gemeinde überlassen bekommen hat, berücksichtigen. Inwieweit dieses in den vergangenen Jahren wirklich der Fall war, ist nicht tatsächlich nachzuvollzuiehen, wenn keine Einsicht in die Unterlagen gewährt wird.
  3. Im Mietvertrag ist zwischen BRK und Gemeinde geregelt, wie die Instandhaltungspflichen auf die beiden Vertragspartner verteilt werden. Es handelt sich hier um einen sog.“Dach- und Fachvertrag“, der die notwendigen laiufenden Instandhaltungsreparaturen dem BRK auferlegt. Aus Sicht der IGG wurden Instandhaltungen durch das BRK nur in geringem Umfang vorgenommen. Rücklagen dafür wurden ab 1994 offensichtlich durch das BRK vorgenommen. Wie auch in obigem Text nachzulesen ist, gab es einen Überschuss, der vom Kreisverband für Rückstellungen u.a. zur Instandhaltung zurückgelegt wurde. Bei einem Verkauf des RMG stünden diese Summen nach unserer Überzeugung der Gemeinde zu.

Die Diskussion dieser Punkte bedarf einer eigenen Seite um die komplexen Verhältnisse zu beleuchten und die Position der IGG genauer darstellen zu können. Diese Seite finden sie unter ‚Hintergrundinformationen zum geplanten Verkauf des RMG Hauses‘

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