Antrag der IGG zur Einführung der doppelten Buchführung

In Aus dem Rathaus

Den Gemeinden in Bayern eröffnet sich die Möglichkeit ab 1.1.2008 die doppelte Buchführung einzusetzen. Hierzu hat die IGG einen Antrag gestellt, in dem nicht nur die Umstellung zu beschließen ist, sondern auch darum gebeten wird einen Wirtschaftsprüfer zu einem aufklärenden Vortrag einzuladen und bei den benachbarten Gemeinden dieses Thema ebenfalls zur Sprache zu bringen.

 

Die Einführung der doppelten Buchführung würde eine Reihe von grundlegenden Punkten tangieren:

  • Die Projekt bezogene Verfolgung der Kosten und ihrer Entwicklung wird wesentlich transparenter und dadurch auch für den Gemeinderat kontrollierbarer.
  • Durch einen Vortrag eines Wirtschaftsprüfers soll mehr Klarheit zu diesem Thema geschaffen werden.
  • Die nicht unerheblichen Aufwendungen für Schulunegn, Sofware usw. könnten bei Beteiligung der Nachbargemeinden über Synergieeffekte gemindert werden

Die Verfolgung der Ausgaben einer Gemeinde zählt auch zu den Aufgaben der Gemeinderäte. Die Transparenz hierzu entzieht sich bisher wegen des bisherigen Systems der Kameralistik. Die nun sich abzeichnende Möglichkeit auf die sog. Doppik umzusteigen sollte daher intensiv geprüft werden.

Der Antrag der IGG ist nachzulesen unter  Doppik.Antrag 23.6.06.pdf (149.47 kB)


Hierzu erarbeitet nun die Finanzverwaltung der Gemeinde im Sommer 2007 die Werterfassung des gemeindlichen Vermögens, es wird schrittweise an der Umsetzung gearbeitet mit dem Ziel , das NKF= Neues Kommunales Finanzwesen einzuführen.

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