Antrag über Struktur und Konzept zum Betrieb der gemeindlichen Kindergärten

In Familie

Die Führung von gemeindlichen Kindergärten nach Einführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG und Änderungsgesetz) und dem neuen Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan muß neu strukturiert werden. In einem Antrag hat die IGG gemeinsam mit BVGL, SPD und Grünen ein Konzept für den Betrieb unserer Kindergärten vorgeschlagen.

 

Der Betrieb der gemeindlichen Kindergärten wird in Zukunft sich mehr nach den gesetzlichen Bestimmungen richten müssen. Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG und Änderungsgesetz) wird neu eingeführt und der neue Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan gibt die Maßstäbe dazu.
Nach diesen Gesetzen ist eine neue Struktur erforderlich. Ein gemeinschaftlicher Antrag von IGG, BVGL, SPD und Grünen schlägt vor, die Kindergärten bei der Gemeinde zu belassen, nur der Kindergarten Grossostrasse soll an die evangelische Waldkirche abgegeben werden.

Siehe hierzu der Antrag vom 28.1.2005 ( kB) unter

Für die gemeindlichen Kindergärten geht es zusätzlich darum die Kontrolle des Konzeptes wirksam überprüfen zu können, um die Qualitätsstandards abzusichern. Davon hängen die staalichen Förderungsgelder ab. Das vorgeschlagene Konzept greift ein bei

  1. er Weiterbildung von Kindergärtnerinnen
  2. der qualifizierten Leitungsaufgabe unserer Kindergärten
  3. der Kostensituation

Der zusätzliche Antrag beinhaltet einzelne Vorschläge für ein umsetzbares Konzept:
Dieser Antrag (172 kB) kann nachgelesen werden unter  KindergärtenKonzept _1

  • 64CB.pdf (170.58 kB)
    Der Beschluß, die Anträge umzusetzen fand erst die erforderliche Mehrheit nachdem die Erfahrungen anderer Kommunen im GR vorgetragen wurden. Auf die Erfahrung anderer Kommunen zurück zu greifen wurde bereits in Anträgen der IGG am 29.6.2004 gefordert.


    In der Sitzung des Hauptausschusses wurde am 1.2.2005 folgendes beschlossen:

Gegen die Stimmen der CSU wurde festgelegt, dass keiner der gemeindlichen Kindergärten an einen überörtlichen Träger abgegeben werden soll.

Einstimmig wurde beschlossen, dass mit der evangelischen Waldkirche die Übergabe des Kindergartens an der Grossostrasse zu verhandeln ist und desgleichen mit der Friedenskirche Verhandlungen zur Übergabe des Kindergartens an der Steinkirchnerstrasse erfolgen sollen. Falls die Friedenskirche nicht zustimmt, soll dieser Kindergarten bei der Gemeinde verbleiben. Über die Modalitäten der Verträge muß noch beraten werden.

Ebenso einstimmig wurde beschlossen, die zur gemeindlichen Führung der verbleibenden Kindergärten notwendige Sozialkraft geeignet auszubilden und von der Gemeinde zu beschäftigen.

 

Weitere Themen für Sie: